Studie über die Barrieren des Rauchstopps

 

Zum fünften Mal haben Marktforschungsunternehmen NIQ und die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Philip Morris GmbH 1.000 erwachsene Raucherinnen und Raucher sowie eine zusätzliche Gruppe von Nutzerinnen und Nutzern von E-Zigaretten und Tabakerhitzern zu den Barrieren des Rauchstopps befragt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des „Scientific Dialogue 2025“ im Soho House Berlin vorgestellt. Die Studie zeigt: Fehlende Motivation bleibt die größte Hürde.

 

Mehr als die Hälfte der Befragten (54%) zeigt keine Motivation zum Rauchstopp, besonders ausgeprägt bei über 50-Jährigen (59%). Nur 27% möchten unbedingt aufhören. Dr. Alexander Nussbaum betont: „Die Daten zeigen deutlich, dass traditionelle Präventionsmaßnahmen nicht alle Gruppen erreichen. Wer den Rauchstopp nicht anstrebt, muss dennoch die Möglichkeit erhalten, informierte Entscheidungen zu treffen, beispielsweise durch Aufklärung über verbrennungsfreie Alternativen.“ Die größten Hindernisse für den Rauchstopp bleiben weiterhin „ich rauche gerne“ (45%), „es ist schwierig, Gewohnheiten und Rituale zu durchbrechen“ (37%) und „ich habe nicht genug Disziplin“ (32%).

 

/// Fehlwahrnehmungen über Risiken bleiben bestehen

Rauchen birgt erhebliche Gesundheitsrisiken, und der Rauchstopp bleibt immer die beste Option. Für Personen, die nicht aufhören jedoch der Umstieg auf verbrennungsfreie Alternativen eine zusätzliche Option zur Schadensminderung (Harm Reduction) sein. Diese Produkte sind nicht risikofrei und enthalten meist Nikotin, das süchtig macht, weisen jedoch potenziell weniger schädliche Substanzen auf als herkömmliche Zigaretten.[1],[2],[3]

 

Nur 17% der Raucherinnen und Raucher stufen das Risiko von E-Zigaretten und Tabakerhitzern als niedriger ein, 71% sehen es als gleich oder höher. Bei Nutzerinnen und Nutzern solcher Alternativen schätzen 76% das Risiko als geringer ein; für 78% war dies entscheidend für den Umstieg. Fehlwahrnehmungen über Schadensursachen behindern den Zugang zu evidenzbasierten Konzepten der Tobacco Harm Reduction (THR), also der Schadensminderung durch den Umstieg auf verbrennungsfreie Produkte.

 

Die Studienergebnisse unterstreichen, dass Tabakprävention umfassender gedacht werden muss. Neben der klassischen Entwöhnungsförderung bedarf es Maßnahmen, die auch unmotivierte Raucherinnen und Raucher einbeziehen. Eine informierte Aufklärung über verbrennungsfreie Alternativen kann dabei helfen, gesundheitliche Risiken zu verringern, auch wenn diese Produkte nicht risikofrei sind und weiterhin Nikotin enthalten.

– KONTAKT
Philip Morris GmbH
Am Haag 14
82166 Gräfelfing
Internet: www.pmi.berlin

 

[1]McNeill, A, Simonavičius, E, Brose, LS, Taylor, E, East, K, Zuikova, E, Calder, R and Robson, D (2022). Nicotine vaping in England: an evidence update including health risks and perceptions, September 2022. A report commissioned by the Office for Health Improvement and Disparities. London: Office for Health Improvement and Disparities.

[2]Tattan-Birch H, Hartmann-Boyce J, Kock L, Simonavicius E, Brose L, Jackson S, Shahab L, Brown J. Heated tobacco products for smoking cessation and reducing smoking prevalence. Cochrane Database of Systematic Reviews 2022, Issue 1. Art. No.: CD013790. DOI: 10.1002/14651858.CD013790.pub2.

[3]Mallock N, Böss L, Burk R, Danziger M, Welsch T, Hahn H, Trieu HL, Hahn J, Pieper E, Henkler-Stephani F, Hutzler C, Luch A. Levels of selected analytes in the emissions of „heat not burn“ tobacco products that are relevant to assess human health risks. Arch Toxicol. 2018 Jun;92(6):2145-2149. doi: 10.1007/s00204-018-2215-y. Epub 2018 May 5. PMID: 29730817; PMCID: PMC6002459.