Teneriffa – auf den Spuren der Guanchen

Teneriffa erzählt seine Geschichte nicht nur in Museen. Sie liegt im schwarzen Vulkangestein, in alten Wegen durch Lorbeerwälder, in Ortsnamen und in einer Küche, deren Wurzeln weit vor die Ankunft der Europäer zurückreichen. Wer die Insel verstehen will, begegnet unweigerlich den Spuren der Guanchen – und damit einer Kultur, die bis heute nachwirkt.

 

/// Eine Insel vor der Eroberung: Neun

Königreiche Wer Teneriffa bereist, begegnet einer von Vulkanen, Lavafeldern, Küsten und uralten Wäldern geprägten Landschaft. Lange bevor die ersten europäischen Eroberer Teneriffa erreichten, lebten hier die Guanchen. Archäologische Funde weisen auf erste Siedlungen im 10. Jahrhundert vor Christus hin. Woher die frühen Bewohner genau kamen, ist bis heute Gegenstand der Forschung; eine verbreitete Theorie führt ihre Vorfahren auf nordafrikanische Berbervölker zurück. Danach folgte vermutlich eine lange Phase der Isolation, in der sich auf der Insel eine weitgehend eigenständige, selbstversorgende Kultur entwickelte. Teneriffa war damals in neun Menceyatos gegliedert, die von einzelnen Menceyes, den Herrschern der jeweiligen Gebiete, geführt wurden. Eine schriftliche Überlieferung gibt es nicht – ihre Geschichte erschließt sich aus archäologischen Funden, Felsgravuren, Bestattungsritualen und mündlichen Überlieferungen. Wer sich dieser Vergangenheit nähern möchte, findet im Luxushotel Bahía del Duque Unterstützung: Das Concierge Club House organisiert individuelle Ausflüge zu historischen und landschaftlich bedeutenden Orten der Insel. So lässt sich Teneriffa jenseits der Küste entdecken.

/// Die Legende vom Vulkan

Eine Überlieferung erzählt von Guayota, welcher den Gott des Lichts Magec entführte und Dunkelheit über die Insel brachte. Achamán, der höchste Gott der Guanchen, soll Guayota besiegt und ihn in den Teide verbannt haben. Dort, so die Legende, befindet er sich noch heute. Der Vulkan ist längst nicht nur Teil der Mythologie: Mit 3.715 Metern ist der Teide der höchste Berg Spaniens und gehört seit 2007 zum UNESCO-Welterbe. Das Concierge Club House des Bahía del Duque bietet private, geführte Ausflüge in den Teide-Nationalpark an, für unterschiedliche Fitnesslevels und Schwierigkeitsgrade. Wer durch die mondartige Vulkanlandschaft wandert, erlebt damit einen Ort, an dem Natur und Mythologie aufeinandertreffen.

/// Das Erbe der Guanchen

Mit der kastilischen Eroberung Teneriffas zwischen 1494 und 1496 endete auch die Geschichte der gesprochenen Guanche-Sprache. Ihre Spuren sind jedoch geblieben. Im kanarischen Spanisch finden sich bis heute einzelne Wörter und Ortsnamen, die auf die vorspanische Bevölkerung zurückgehen. Dazu gehören etwa „baifo“ für Zicklein und „gánigo“ für ein Tongefäß. Auch „Guanche“ hat seine Bedeutung verändert: Ursprünglich bezeichnete der Begriff ausschließlich die Bewohner Teneriffas, später wurde er zum Sammelbegriff für die vorspanischen Kulturen des gesamten Archipels.

/// Geschichte auf dem Teller

Greifbar wird kulturelles Erbe dort, wo es Teil des Alltags geblieben ist. Gofio etwa, ein Mehl aus geröstetem Getreide, gehörte zu den Grundnahrungsmitteln der vorspanischen Bevölkerung und ist bis heute fester Bestandteil der kanarischen Küche. Am Día de Canarias am 30. Mai stehen kanarische Traditionen im Mittelpunkt. So lässt sich Teneriffa auch über seine Esskultur kennenlernen.

/// Zwischen Höhlen und Lorbeerwäldern

Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, kann im Museo de Naturaleza y Arqueología, kurz MUNA, in Santa Cruz de Tenerife eine bedeutende Sammlung von Guanche-Mumien und archäologischen Funden sehen. In Icod de los Vinos führt die Cueva del Viento durch Europas längste vulkanische Lavahöhle. Dort wurden unter anderem Werkzeuge gefunden, die Einblicke in den Alltag der Guanchen geben. Auch der Anaga Rural Park erzählt von der frühen Besiedlung der Insel: Das UNESCO-Biosphärenreservat mit seinen alten Lorbeerwäldern und abgelegenen Wegen gehört zu den Landschaften Teneriffas, in denen Natur und Geschichte eng verbunden sind. Taganana, eine der ältesten Siedlungen der Insel, bewahrt ebenfalls Spuren der Inselkultur.

/// Bahía del Duque: Wohlfühlort am Atlantik

Den idealen Rückzugsort während der Inselerkundung bietet das Bahía del Duque an der Costa Adeje. Das im Stil eines kanarischen Dorfes gestaltete Luxusresort liegt direkt am Atlantik und ist von rund 70.000 Quadratmetern subtropischer Gärten umgeben. Für Erholung sorgt unter anderem die Outdoor-Thalassotherapie-Anlage mit mineralstoffreichem Atlantikwasser, während im Bahía Wellness Retreat etwa beim Volcanic Ritual erwärmte Basaltsteine zum Einsatz kommen. Auch kulinarisch spiegelt sich die Vielfalt der Insel wider: Zehn Restaurants reichen von französischer Haute Cuisine über italienische Klassiker bis zur lateinamerikanischen und europäischen Sterneküche. So verbindet das Resort Natur, Kulinarik und Wellbeing unmittelbar am Atlantik.

– KONTAKT
The Tais Hotels & Villas
Bahía del Duque
Avda. Francisco La Roche, 15-17, 38001
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